Keine Sorge: Das bedeutet nicht, dass Du „nicht singen kannst“. Sehr oft liegt es schlicht daran, dass das Lied gerade nicht optimal zu Deiner Stimme passt.
Das passende Repertoire zu finden, ist ein wichtiger Bestandteil beim Singen lernen. Denn ein Lied sollte Dich fordern, aber nicht überfordern. Es darf Dich musikalisch und stimmlich weiterbringen – und vor allem sollte es Dir Freude machen.
In diesem Artikel erfährst Du, wie Du passende Songs für Deine Stimme findest, worauf Du bei Tonhöhe, Tonumfang und Stil achten solltest und warum ein Lieblingslied manchmal nur eine kleine Tonartänderung vom perfekten Song entfernt ist.
Mit Repertoire sind ganz einfach die Lieder und Stücke gemeint, die Du singst oder lernen möchtest.
Passendes Repertoire bedeutet dabei nicht automatisch, dass ein Lied genau in eine bestimmte Schublade wie „Sopran“, „Alt“, „Tenor“ oder „Bariton“ passen muss. Viel wichtiger ist, wie sich ein Song in Deiner individuellen Stimme anfühlt und anhört.
Denn zwei Menschen mit einer ähnlichen Stimmlage können völlig unterschiedliche Stärken haben.
Vielleicht liegt Deine Stimme besonders schön in einer mittleren Lage. Vielleicht liebst Du warme, tiefe Töne. Vielleicht fühlst Du Dich in höheren Lagen überraschend wohl. Oder Du hast eine eher leichte Stimme und möchtest lernen, mehr Kraft und Ausdruck zu entwickeln.
Beim Repertoire geht es deshalb nicht nur um die Frage:
„Welche Töne kann ich singen?“
Sondern auch um:
Genau diese Kombination macht ein gutes Repertoire aus.
Wenn Du Dich mit dem Thema Singen beschäftigst, wirst Du früher oder später auf Begriffe wie Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton oder Bass stoßen.
Diese Begriffe können hilfreich sein, sind aber für die Auswahl von Pop-, Rock-, Musical- oder modernen Songs nicht immer der wichtigste Ausgangspunkt.
Warum?
Weil Deine Stimmlage nur ein Teil des Bildes ist.
Entscheidend ist auch Dein individueller Stimmumfang und vor allem Deine Wohlfühllage.
Die Wohlfühllage ist vereinfacht gesagt der Bereich, in dem sich Deine Stimme besonders natürlich und entspannt anfühlt.
Du kannst vielleicht einen bestimmten hohen Ton erreichen. Das heißt aber noch lange nicht, dass Du ein ganzes Lied singen solltest, das ständig in dieser Höhe liegt.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Ein einzelner erreichbarer Ton sagt wenig darüber aus, ob eine komplette Melodie angenehm zu singen ist.
Beim Singen lernen geht es deshalb nicht darum, möglichst viele hohe oder tiefe Töne „zu schaffen“. Viel wichtiger ist, eine gesunde und kontrollierte Stimme zu entwickeln.
Hier liegt eine der häufigsten Fallen bei der Songauswahl.
Angenommen, Du kannst theoretisch von einem bestimmten tiefen bis zu einem bestimmten hohen Ton singen. Das bedeutet nicht, dass jeder Song innerhalb dieses Bereichs automatisch gut für Dich geeignet ist.
Stell Dir Deinen Stimmumfang wie eine Landkarte vor.
An den Rändern befinden sich die Gebiete, die Du vielleicht gerade noch erreichen kannst. In der Mitte liegt das Gebiet, in dem Du Dich sicher bewegst und Deine Stimme besonders gut funktioniert.
Ein gutes Repertoire nutzt nicht ständig die Grenzen Deiner Landkarte.
Gerade wenn Du Singen lernen möchtest, solltest Du viele Songs auswählen, die überwiegend in Deiner komfortablen Lage liegen. So kannst Du an Klang, Ausdruck, Atemtechnik, Intonation und musikalischer Gestaltung arbeiten, ohne dass Du permanent um einzelne extreme Töne kämpfen musst.
Sing die Melodie eines Songs zunächst ganz entspannt.
Frage Dich anschließend:
„Musste ich an irgendeiner Stelle drücken, schieben oder meinen Hals verkrampfen, um die Töne zu erreichen?“
Wenn die Antwort mehrfach „Ja“ lautet, ist das Lied möglicherweise momentan nicht optimal für Dich.
Das bedeutet übrigens nicht, dass Du es niemals singen kannst.
Vielleicht brauchst Du einfach:
Jetzt kommt eine gute Nachricht für alle, die ihr Lieblingslied nicht aufgeben möchten:
Du musst einen Song nicht zwangsläufig in der Originaltonart singen.
Die Tonart ist bei vielen Songs flexibel.
Wenn ein Lied beispielsweise im Original für Deine Stimme zu hoch liegt, kann man es transponieren – also insgesamt höher oder tiefer setzen.
Und plötzlich kann aus
„Dieses Lied kann ich unmöglich singen!“
ein
„Wow, warum fühlt sich das jetzt so viel besser an?“
werden.
Beim Transponieren wird ein Stück in eine andere Tonart verschoben. Die Abstände zwischen den einzelnen Tönen bleiben dabei gleich – nur die gesamte Melodie liegt höher oder tiefer.
Das ist beim Singen völlig legitim und in der Praxis sehr üblich.
Auch professionelle Sängerinnen und Sänger singen Songs nicht zwangsläufig immer in der Tonart, in der sie ursprünglich aufgenommen wurden.
Stell Dir vor, Du liebst einen Song, aber der Refrain liegt für Dich unangenehm hoch.
Du singst zwar irgendwie hinauf, aber:
Vielleicht liegt das Problem gar nicht bei Deiner Stimme.
Vielleicht liegt der Song einfach zu hoch.
Eine tiefere Tonart kann den Unterschied machen.
Deshalb gehört die Frage „In welcher Tonart passt dieses Lied zu meiner Stimme?“ unbedingt zur Repertoireauswahl.
Ein weiterer Klassiker:
Du hörst einen Song und denkst:
„Das möchte ich genauso singen!“
Dann versuchst Du, die Stimme des Originals möglichst genau nachzuahmen.
Das kann beim Lernen durchaus hilfreich sein – aber es hat auch seine Grenzen.
Denn Deine Stimme ist nicht die Stimme des Originalsängers.
Sie muss es auch gar nicht sein.
Jede Stimme hat ihren eigenen:
Gerade beim Singen lernen ist es sinnvoll, einen Song nicht ausschließlich danach zu beurteilen, ob Du ihn genauso wie das Original singen kannst.
Die spannendere Frage lautet:
„Was kann ich aus diesem Song mit meiner Stimme machen?“
Vielleicht klingt Dein Lieblingslied in Deiner Stimme völlig anders – und gerade deshalb interessant.
Nicht nur die Tonhöhe entscheidet darüber, ob ein Lied zu Dir passt.
Auch der Charakter Deiner Stimme spielt eine Rolle.
Manche Stimmen klingen eher:
Natürlich sind diese Beschreibungen keine festen Kategorien. Stimmen sind unglaublich vielfältig.
Aber sie können Dir helfen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche Songs Deinen natürlichen Klang unterstützen.
Ein sehr intimer, ruhiger Song kann wunderbar funktionieren, wenn Du eine eher leise und nuancenreiche Stimme hast.
Ein kraftvoller Rocksong kann dagegen andere Fähigkeiten verlangen: mehr Energie, eine andere Artikulation, längere Phrasen oder eine höhere Belastbarkeit.
Das bedeutet nicht, dass Du nur Songs singen solltest, die Deinem natürlichen Stimmcharakter entsprechen.
Im Gegenteil.
Gutes Repertoire darf auch neue Seiten Deiner Stimme entdecken lassen.
Wenn Du Singen lernen möchtest, solltest Du Dein Repertoire nicht ausschließlich danach auswählen, was sofort problemlos funktioniert.
Denn Songs können auch als Trainingswerkzeuge dienen.
Ein Lied kann beispielsweise helfen, an folgenden Bereichen zu arbeiten:
Ein technisch einfacher Song kann Dir Sicherheit geben.
Ein etwas anspruchsvollerer Song kann Dich gezielt weiterbringen.
Die Kunst besteht darin, beides miteinander zu verbinden.
Du kannst Dein persönliches Repertoire beispielsweise in drei Bereiche aufteilen:
Diese Songs liegen gut in Deiner Stimme und geben Dir Sicherheit.
Perfekt zum:
Diese Songs sind etwas anspruchsvoller und bringen Dich technisch weiter.
Vielleicht gibt es darin einen Registerübergang, eine ungewöhnliche Melodie oder eine Phrase, an der Du arbeiten möchtest.
Das sind die Lieder, die Du unbedingt irgendwann singen möchtest.
Vielleicht sind sie momentan noch zu hoch, zu tief oder technisch zu anspruchsvoll.
Dann werden sie zu einem musikalischen Ziel.
So bleibt das Singen lernen abwechslungsreich – und Du hast gleichzeitig einen Grund, Dich auf die nächsten Schritte zu freuen.
Wenn Du einen Song auswählst, solltest Du ihn einmal genauer unter die Lupe nehmen.
Viele Menschen schauen ausschließlich auf den höchsten Ton.
Dabei kann ein Song auch an ganz anderen Stellen schwierig werden.
Zum Beispiel durch:
Manchmal ist nicht der höchste Ton das Problem.
Es ist die Tatsache, dass davor bereits acht weitere hohe Töne gesungen wurden.
Deshalb solltest Du beim Auswählen eines Songs immer die gesamte Melodie betrachten.
Ein Lied kann technisch perfekt zu Deiner Stimme passen – und trotzdem nicht zu Dir.
Warum?
Weil Du beim Singen nicht nur Töne produzierst.
Du erzählst eine Geschichte.
Deshalb lohnt es sich, den Text eines Songs genau anzuschauen.
Frag Dich:
Kann ich diesen Text glaubwürdig singen?
Passt das Thema zu mir?
Verstehe ich, worum es geht?
Kann ich mich emotional darauf einlassen?
Gerade wenn Du später vor anderen Menschen singen möchtest, wird dieser Punkt immer wichtiger.
Ein technisch sauber gesungener Song kann distanziert wirken, wenn Du keinen persönlichen Zugang zum Inhalt hast.
Ein musikalisch vielleicht nicht ganz perfekter Song kann dagegen unglaublich berühren, wenn Du wirklich etwas zu erzählen hast.
Beim Singen lernen geht es deshalb irgendwann nicht mehr nur um „richtige Töne“.
Es geht darum, etwas auszudrücken.
Das klingt banal, ist aber enorm wichtig.
Wenn Du einen Song langweilig findest, wirst Du wahrscheinlich auch nicht besonders motiviert sein, ihn zehn-, zwanzig- oder fünfzigmal zu üben.
Beim Singen lernen brauchst Du Wiederholung.
Und Wiederholung funktioniert wesentlich besser, wenn Du den Song liebst.
Mach Dir deshalb ruhig eine Playlist mit Liedern, die Du gerne singen möchtest.
Danach kannst Du sie in verschiedene Kategorien einteilen:
„Passt sofort“
Diese Songs fühlen sich direkt gut an.
„Passt vielleicht“
Die Tonlage oder einzelne Stellen sind noch nicht ganz ideal.
„Später“
Diese Songs sind aktuell zu anspruchsvoll, bleiben aber auf Deiner Wunschliste.
„Nur zum Spaß“
Hier geht es überhaupt nicht um perfekte Technik. Du willst einfach laut mitsingen und Freude haben.
Auch das gehört zum Singen.
Wenn Du bisher fast ausschließlich Pop gesungen hast, lohnt sich ein Ausflug in andere Stilrichtungen.
Vielleicht entdeckst Du plötzlich:
Jeder Stil stellt andere Anforderungen an die Stimme.
Und manchmal hilft gerade ein Stilwechsel dabei, die eigene Stimme besser kennenzulernen.
Vielleicht stellst Du fest:
„In diesem Stil fühlt sich meine Stimme plötzlich viel freier an.“
Das ist eine wertvolle Erkenntnis.
Du musst Dich übrigens nicht für einen einzigen Stil entscheiden.
Dein Repertoire darf wachsen und sich verändern.
Das ist wahrscheinlich eine der häufigsten Fragen beim Repertoire.
Die kurze Antwort:
Nicht kämpfen.
Wenn Du bei einem hohen Ton regelmäßig den Hals festmachst, die Schultern hochziehst oder das Gefühl hast, Deine Stimme „nach oben drücken“ zu müssen, solltest Du die Situation genauer betrachten.
Mögliche Lösungen sind:
Der einfachste Ansatz ist oft, den Song tiefer zu transponieren.
Vielleicht liegt das Problem nicht ausschließlich an der Tonhöhe. Atemführung, Vokalgestaltung, Resonanz und Registerkoordination können ebenfalls eine Rolle spielen.
Du musst nicht sofort jede Verzierung, jeden Lauf und jede Originalphrase übernehmen.
Lerne zunächst die Grundmelodie.
Wenn Du langfristig höhere Töne singen möchtest, kann gezieltes Stimmtraining helfen.
Wichtig ist dabei: Höhe sollte nicht mit Druck erzwungen werden.
Eine gesunde Gesangstechnik entwickelt sich Schritt für Schritt.
Auch sehr tiefe Töne können eine Herausforderung sein.
Wenn die Stimme am unteren Ende des Umfangs plötzlich hauchig, instabil oder kaum hörbar wird, liegt der Song möglicherweise zu tief für Deine aktuelle Komfortzone.
Auch hier kann eine andere Tonart helfen.
Manchmal ist allerdings ein tiefer Ton gar nicht das eigentliche Problem. Vielleicht fehlt Dir momentan noch die Koordination oder Kontrolle in dieser Lage.
Deshalb gilt auch hier:
Nicht einfach drücken oder künstlich abdunkeln.
Deine Stimme muss nicht größer oder tiefer klingen, als sie tatsächlich ist.
Du möchtest wissen, ob ein Lied zu Deiner Stimme passt?
Dann probiere es nicht gleich komplett durch.
Teste stattdessen einige Schlüsselstellen.
Fühlt sich der Text natürlich an?
Noch ohne großen Ausdruck und ohne Originalinterpretation.
Konzentriere Dich darauf, wie sich die Töne anfühlen.
Ist sie noch klar und kontrolliert?
Kannst Du sie entspannt singen?
Gerade der Refrain ist häufig der Bereich, der stimmlich besonders fordert.
Jetzt merkst Du, wie sich die Stimme über die gesamte Länge verhält.
Fühlt sich Dein Hals frei an?
Atmest Du ruhig?
Verkrampfst Du irgendwo?
Wirst Du gegen Ende immer angestrengter?
Diese Beobachtungen sind oft viel aussagekräftiger als die reine Frage, ob Du einen bestimmten Ton „irgendwie“ erreichst.
Eine wichtige Erkenntnis beim Singen lernen:
Das passende Repertoire ist nicht für immer festgelegt.
Deine Stimme entwickelt sich.
Wenn Du regelmäßig Gesangsunterricht nimmst oder selbstständig übst, können sich beispielsweise verändern:
Ein Song, der heute noch schwierig ist, kann in einigen Monaten plötzlich gut funktionieren.
Und umgekehrt kann es passieren, dass ein Lied, das Du früher gerne gesungen hast, irgendwann nicht mehr zu Deiner musikalischen Entwicklung passt.
Das ist völlig normal.
Dein Repertoire ist kein Zeugnis darüber, wie gut Du singen kannst.
Es ist ein Werkzeug für Deine musikalische Entwicklung.
Vielleicht hast Du schon einmal erlebt, dass jemand ein Lied unglaublich hoch singt und Du denkst:
„Das werde ich niemals können.“
Vergiss diesen Gedanken möglichst schnell.
Beim Singen gibt es keine Pflicht, wie eine bestimmte Sängerin oder ein bestimmter Sänger klingen zu müssen.
Deine Stimme muss nicht die Stimme des Originals kopieren.
Sie darf Deine Stimme sein.
Gerade am Anfang ist es viel hilfreicher, Songs zu finden, die Dir eine gute Balance aus Sicherheit, Herausforderung und Freude geben.
Wenn Du dann mit der Zeit Deine Stimme besser kennenlernst, wird auch die Songauswahl immer leichter.
Bevor Du einen neuen Song auswählst, kannst Du Dir diese Fragen stellen:
☐ Liegt der Song überwiegend in meiner Wohlfühllage?
☐ Sind die tiefsten Töne für mich entspannt erreichbar?
☐ Sind die höchsten Töne ohne unnötigen Druck singbar?
☐ Fühlt sich der Refrain gut an?
☐ Kann ich ausreichend atmen?
☐ Sind die Phrasen für mich machbar?
☐ Passt der Stil zu mir?
☐ Kann ich etwas mit dem Text anfangen?
☐ Habe ich Lust, diesen Song wirklich zu üben?
☐ Fordert mich der Song, ohne mich zu überfordern?
Wenn Du die meisten Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, hast Du schon eine gute Ausgangslage.
Dann sing ihn!
Wirklich.
Ein Song muss nicht von Anfang an perfekt zu Deiner Stimme passen, damit Du Freude daran haben darfst.
Vielleicht musst Du ihn transponieren. Vielleicht musst Du einzelne Stellen vereinfachen. Vielleicht brauchst Du technische Unterstützung oder einfach etwas Zeit.
Gerade solche Songs können unglaublich motivierend sein.
Denn beim Singen lernen geht es nicht darum, eine Liste von Liedern möglichst fehlerfrei abzuarbeiten.
Es geht darum, Deine Stimme kennenzulernen, sie weiterzuentwickeln und herauszufinden, was Du mit ihr ausdrücken möchtest.
Das perfekte Lied für Deine Stimme ist nicht zwangsläufig das Lied mit dem größten Stimmumfang oder dem beeindruckendsten Refrain.
Ein gutes Lied für Dich ist eines, das zu Deiner aktuellen Stimme, Deiner musikalischen Persönlichkeit und Deinen Zielen passt.
Achte deshalb auf Deine Wohlfühllage, den tatsächlichen Tonumfang des Songs, schwierige Passagen, die Tonart und natürlich darauf, ob Du das Lied überhaupt gerne singst.
Und denk daran: Die Originaltonart ist kein Naturgesetz.
Ein Song darf tiefer oder höher gesetzt werden. Ein anspruchsvolles Stück darf zunächst ein Lernziel sein. Und Deine Stimme muss nicht wie die Stimme des Originals klingen.
Je mehr Du singst, desto besser wirst Du Deine eigene Stimme kennenlernen. Und genau das ist einer der spannendsten Teile beim Singen lernen: Mit der Zeit entwickelst Du ein immer besseres Gefühl dafür, welche Lieder zu Dir passen – und welche Geschichten Du mit Deiner Stimme erzählen möchtest.
Denn am Ende geht es beim Singen nicht darum, irgendeinen Song richtig zu singen.
Es geht darum, Deinen Song zu finden.
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