Liebe Susanne,
Heute entdeckte ich mitten in der lauten Stadt eine schmale Gasse, eher einen Weg.
Da ging ich hin.
Er führte aufwärts , hell, sonnig, rechts gesäumt von Wald,
links ein Friedhof, der wie eine Terasse neben dem Weg entlang verlief.
Diese Freude und Freiheit bewog mich, zu singen.
Es hörte ja niemand.
Die Freude legte sich auf den Klang meiner Stimme.
Ich experimentierte, und staunte, was so alles kam an Tönen.
Leicht und frei, wie sonst kaum.
Mir fiel nur eine nie dagewesene Lockerheit meiner Zunge auf.
Es war einfach schön!
Ganz liebe Grüße!!!
Ulrike