Kann man Vibrato überhaupt üben? Oder ist das Vibrato etwas, das man entweder „hat“ oder eben nicht?
Wenn Du schon einmal versucht hast, einen schönen, gleichmäßigen Ton zu singen und dabei dachtest: „Jetzt fehlt nur noch dieses schöne Vibrato!“, bist Du vermutlich schnell auf ein Problem gestoßen:
Wie soll man dieses kleine, regelmäßige Schwingen der Stimme eigentlich machen?
Soll man den Bauch bewegen? Den Kehlkopf? Den Unterkiefer? Den Ton bewusst hoch und runter ziehen?
Die kurze Antwort lautet:
Ja, Du kannst lernen, ein Vibrato zu entwickeln und zu kontrollieren. Aber ein gutes Vibrato lernst Du normalerweise nicht dadurch, dass Du den Ton absichtlich hin- und herwackelst.
Und genau hier wird es interessant.
Denn ein natürlich wirkendes Vibrato ist kein einzelner „Trick“. Es entsteht aus einer gut koordinierten Stimmfunktion. Deshalb ist die Frage „Wie mache ich Vibrato?“ eigentlich weniger hilfreich als:
„Was muss ich koordinieren, damit meine Stimme ein freies und natürliches Vibrato entwickeln kann?“
Dabei gibt es außerdem einen wichtigen Unterschied zwischen klassischem Gesang und Popgesang. Im klassischen Gesang gehört ein kontinuierliches Vibrato bei vielen Stilrichtungen zum typischen Klangideal. Im Pop ist ein gerader Ton – also eine weitgehend stabile Tonhöhe – dagegen häufig ein bewusst eingesetztes Stilmittel, während Vibrato gezielt an bestimmten Stellen eingesetzt werden kann.
Schauen wir uns das genauer an.
Unter Vibrato versteht man eine periodische Schwankung der Tonhöhe eines gesungenen Tons.
Wenn Du beispielsweise einen langen Ton singst, bleibt die Stimme nicht völlig statisch auf einer mathematisch exakt gleichbleibenden Frequenz. Stattdessen bewegt sich die Tonhöhe in einer regelmäßigen Schwingung um den wahrgenommenen Grundton.
Dabei sind vor allem zwei Eigenschaften interessant:
Wie schnell schwingt die Tonhöhe?
Wie groß ist die Tonhöhenschwankung?
Ein musikalisch gut integriertes Vibrato wirkt normalerweise regelmäßig, frei und organisch.
Es sollte nicht so klingen, als würde jemand am Ton „rütteln“.
Und genau deshalb ist die häufigste Vibrato-Übung gleichzeitig eine der problematischsten:
„Mach einfach den Ton ein bisschen höher und wieder tiefer.“
Technisch kann man damit zwar eine Tonhöhenschwankung erzeugen.
Aber das ist noch lange kein schönes Vibrato.
Hier lohnt sich eine differenzierte Antwort.
Viele Menschen können lernen, ein funktionierendes Vibrato zu entwickeln oder besser zu kontrollieren.
Aber Stimmen unterscheiden sich.
Das Vibrato hängt unter anderem mit der individuellen Stimmfunktion, Muskelkoordination, Kehlkopfmechanik, Atem-Stimm-Koordination, Trainingszustand und dem musikalischen Stil zusammen.
Außerdem gibt es Sängerinnen und Sänger, bei denen sich ein Vibrato bereits sehr früh und spontan entwickelt, während andere zunächst über längere Zeit einen eher geraden Ton singen.
Das bedeutet nicht automatisch, dass mit der Stimme etwas nicht stimmt.
Gerade bei Anfängerinnen und Anfängern ist es durchaus normal, dass die Stimme zunächst relativ gerade klingt.
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt des gesamten Artikels.
Wenn Du Vibrato lernen möchtest, solltest Du nicht versuchen, Deinen Ton absichtlich hin- und herzuschieben.
Ebenso wenig solltest Du:
All das kann zwar eine Tonhöhenschwankung erzeugen.
Aber häufig entsteht dadurch ein künstliches Tremolo oder ein unruhiger Ton.
Ein gutes Vibrato ist nicht etwas, das Du Deinem Ton von außen aufsetzt.
Es entsteht vielmehr aus der Koordination der Stimme.
Das ist eine spannende Frage.
Wenn Du gerade mit dem Singen beginnst, ist Deine Stimme zunächst damit beschäftigt, überhaupt einen stabilen Ton zu produzieren.
Das klingt banal, ist aber koordinativ ziemlich anspruchsvoll.
Du musst gleichzeitig:
Das Nervensystem hat also durchaus einiges zu tun.
Ein Vibrato kann sich entwickeln, wenn diese verschiedenen Komponenten zunehmend gut zusammenspielen.
Deshalb kann es bei manchen Stimmen sinnvoll sein, zunächst Stabilität und Freiheit aufzubauen, anstatt das Vibrato sofort erzwingen zu wollen.
Wenn Du Vibrato lernen möchtest, würde ich nicht mit der Frage beginnen:
„Welche Vibrato-Übung muss ich machen?“
Sondern mit:
„Ist mein Ton frei genug, dass sich ein Vibrato überhaupt entwickeln kann?“
Das ist ein großer Unterschied.
Ein guter Ausgangspunkt ist deshalb ein ruhiger, frei produzierter Ton.
Singe beispielsweise einen bequemen Ton auf:
„Ah“
und halte ihn zunächst möglichst stabil.
Nicht festhalten.
Nicht drücken.
Nicht künstlich gerade machen.
Einfach einen freien Ton produzieren.
Achte dabei auf:
Wenn Dein Ton bereits bei der Grundfunktion unter Druck steht, wird es schwierig, daraus ein freies Vibrato zu entwickeln.
Eine einfache Übung besteht darin, einen Ton zu halten und dabei zunächst überhaupt nichts mit dem Vibrato zu machen.
Zum Beispiel:
„Ahhhhhhhhh“
auf einer angenehmen mittleren Tonhöhe.
Halte den Ton einige Sekunden.
Dabei beobachtest Du:
Ist mein Ton wirklich frei?
Oder passiert vielleicht Folgendes?
Wenn Du solche Dinge bemerkst, ist zunächst die Stimmkoordination wichtiger als das Vibrato selbst.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Tonhöhe zunächst bewusst in sehr kleinen Bewegungen wahrzunehmen.
Du kannst einen Ton singen und anschließend eine kleine, kontrollierte Tonbewegung nach oben und wieder zurück machen.
Wichtig ist dabei:
Die Bewegung sollte klein bleiben.
Du trainierst damit nicht das spätere Vibrato direkt. Vielmehr entwickelst Du ein Gefühl dafür, wie kleine Tonhöhenveränderungen funktionieren.
Später kann daraus eine feinere und schnellere Schwingungsfähigkeit entstehen.
Hier wird es etwas heikler.
Manche Gesangspädagoginnen und Gesangspädagogen verwenden Übungen, bei denen ein Ton zunächst mit sehr langsamen kleinen Tonbewegungen verbunden wird und diese Bewegungen anschließend allmählich schneller werden.
Das kann bei manchen Sängerinnen und Sängern funktionieren.
Aber:
Du solltest dabei niemals versuchen, möglichst schnell zu „wackeln“.
Wenn Du merkst, dass plötzlich der Kiefer mitarbeitet, der Bauch pumpt oder der Hals fest wird, bist Du wahrscheinlich auf dem falschen Weg.
Das Ziel ist nicht Geschwindigkeit.
Das Ziel ist Freiheit und Regelmäßigkeit.
Nicht jede schnelle Schwankung der Stimme ist automatisch ein schönes Vibrato.
Ein Tremolo kann beispielsweise als stärker ausgeprägte Schwankung der Lautstärke oder als unruhige Stimmbewegung wahrgenommen werden.
Ein zu weites, langsames oder unregelmäßiges Vibrato kann ebenfalls schnell wie ein „Wackeln“ wirken.
Deshalb sollte man bei der Arbeit am Vibrato nicht nur fragen:
„Schwingt meine Stimme?“
sondern:
„Wie schwingt meine Stimme?“
Im klassischen Gesang spielt Vibrato eine besonders wichtige Rolle.
Bei vielen klassischen Gesangsstilen ist ein freies, kontinuierliches Vibrato Bestandteil des typischen Klangideals.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Note permanent mit maximal ausgeprägtem Vibrato gesungen werden muss.
Auch im klassischen Gesang gibt es stilistische Unterschiede.
Barockmusik, Mozart, romantisches Repertoire, spätromantisches Repertoire und moderne Musik stellen teilweise unterschiedliche Anforderungen an Klang, Artikulation und Vibrato.
Gerade bei historisch informierter Aufführungspraxis kann beispielsweise ein bewusster Umgang mit geraden Tönen und unterschiedlich starkem Vibrato eine wichtige stilistische Rolle spielen.
Das Vibrato ist also nicht einfach ein Schalter:
Vibrato AN. Vibrato AUS.
Es ist ein musikalisches Gestaltungsmittel.
Im Pop ist die Situation anders.
Ein gerader Ton kann hier ausdrücklich erwünscht sein.
Du hörst beispielsweise häufig:
einen zunächst geraden Ton → anschließend ein Vibrato am Ende der Phrase.
Das Vibrato wird dann gezielt eingesetzt, um einen Ton ausklingen zu lassen oder emotional zu gestalten.
Viele Pop-Sängerinnen und Pop-Sänger können deshalb zwischen verschiedenen Klangqualitäten wechseln:
gerader Ton – leichtes Vibrato – stärkeres Vibrato.
Diese Fähigkeit ist eine Form von stimmlicher Kontrolle.
Im Pop geht es also nicht unbedingt darum:
„Wie bekomme ich möglichst viel Vibrato?“
Sondern eher:
„Kann ich Vibrato gezielt einsetzen, wenn es musikalisch passt?“
Vereinfacht lässt sich sagen:
| Klassischer Gesang | Popgesang |
|---|---|
| Vibrato häufig Bestandteil des Klangideals | Gerader Ton häufig bewusst eingesetzt |
| Vibrato oft kontinuierlicher | Vibrato häufig gezielt an bestimmten Stellen |
| Klangideal stark stilabhängig | Sehr große stilistische Bandbreite |
| Resonanz und Legato spielen zentrale Rollen | Mikrofontechnik und Stilistik beeinflussen den Klang stark |
| Vibrato kann Teil der stimmlichen Grundkoordination sein | Vibrato kann stärker als Ausdrucksmittel eingesetzt werden |
Natürlich ist das eine Vereinfachung.
Es gibt klassischen Gesang mit sehr differenziertem Vibratoeinsatz und Popstile, in denen ein ausgeprägtes Vibrato zum charakteristischen Sound gehört.
Vibrato ist immer auch eine Stilfrage.
Ja – aber das Wort „antrainieren“ kann etwas irreführend sein.
Du kannst die Voraussetzungen für ein freies Vibrato trainieren.
Du kannst Deine:
verbessern.
Dadurch kann sich das Vibrato leichter entwickeln.
Was Du dagegen nicht möchtest, ist ein Vibrato, das ausschließlich durch eine künstliche rhythmische Bewegung entsteht.
Ein bisschen wie beim Radfahren:
Du kannst Gleichgewicht trainieren.
Aber Du möchtest nicht bei jeder Kurve bewusst jeden einzelnen Muskel einzeln kommandieren.
Irgendwann soll die Koordination funktionieren.
Zunächst einmal:
Keine Panik.
Ein fehlendes oder sehr gering ausgeprägtes Vibrato bedeutet nicht automatisch, dass Du schlecht singst.
Gerade Anfängerinnen und Anfänger singen häufig zunächst relativ gerade.
Interessanter wird es, wenn Du schon länger singst und Dein Ton trotz guter stimmlicher Entwicklung dauerhaft sehr starr bleibt.
Dann lohnt sich eine genaue Betrachtung:
Ist die Stimme wirklich frei?
Oder hältst Du den Ton vielleicht unbewusst fest?
Gerade ein übermäßiges Kontrollieren der Tonhöhe kann dazu führen, dass die Stimme sehr statisch wirkt.
Das kann beispielsweise passieren, wenn Du ständig denkst:
„Ich darf auf keinen Fall vom Ton abrutschen!“
Das Nervensystem bekommt dann gewissermaßen den Auftrag:
Bloß nichts bewegen!
Und genau das kann für ein natürliches Vibrato kontraproduktiv sein.
Ja, zumindest kann übermäßige muskuläre oder aufmerksame Kontrolle eine freie Stimmkoordination erschweren.
Das bedeutet nicht, dass Du beim Singen „einfach alles loslassen“ solltest.
Das wäre genauso wenig hilfreich.
Gute Gesangstechnik bedeutet nicht:
Keine Kontrolle.
Sondern:
Die richtigen Dinge kontrollieren und unnötige Dinge nicht festhalten.
Du möchtest beispielsweise Tonhöhe, Dynamik, Artikulation und musikalische Gestaltung kontrollieren.
Du möchtest aber nicht jede einzelne Schwingung Deiner Stimmlippen bewusst dirigieren.
Das kann tatsächlich passieren.
Mit zunehmender Gesangserfahrung verändert sich die Koordination der Stimme.
Du wirst möglicherweise:
Und plötzlich passiert etwas Interessantes:
Ein Vibrato taucht auf, ohne dass Du es bewusst erzeugst.
Das kann ein sehr schöner Entwicklungsschritt sein.
Und dann besteht die nächste Aufgabe häufig darin, das Vibrato nicht sofort wieder kontrollieren zu wollen.
Denn jetzt kommt der berühmte Gedanke:
„Oh! Da ist es! Ich muss es festhalten!“
Und schon wird aus dem freien Vibrato eine kleine technische Baustelle.
Das ist natürlich auch eine Geschmacksfrage.
Dennoch gibt es einige Eigenschaften, die bei klassischem Gesang häufig als günstig empfunden werden:
Die Schwingung wirkt nicht zufällig oder chaotisch.
Die Tonhöhe schwankt nicht so stark, dass der Ton instabil wirkt.
Ein sehr langsames Vibrato kann schnell wie ein „Wabern“ wirken.
Ein sehr schnelles Vibrato kann eher nervös oder tremolierend erscheinen.
Das Vibrato sitzt nicht „oben drauf“, sondern wirkt wie ein Bestandteil des Tons.
Nein.
Und das ist gerade für Sängerinnen und Sänger wichtig.
Ein gutes Vibrato muss nicht bedeuten:
„Jeder Ton muss maximal schwingen.“
Musikalische Gestaltung lebt auch von Kontrasten.
Ein gerader Ton kann beispielsweise besonders klar wirken, während ein anschließend einsetzendes Vibrato einen musikalischen Höhepunkt markiert.
Gerade in der klassischen Musik kann der Wechsel zwischen mehr und weniger Vibrato sehr wirkungsvoll sein.
Viele Sängerinnen und Sänger fragen sich:
„Warum funktioniert mein Vibrato bei hohen Tönen plötzlich nicht mehr?“
Auch hier kann die Antwort in der Koordination liegen.
Hohe Töne werden häufig stärker kontrolliert.
Man möchte sie unbedingt treffen.
Man spannt mehr an.
Man erhöht die Lautstärke.
Und plötzlich wird der Ton sehr starr.
Deshalb kann es sinnvoll sein, Vibrato zunächst in einer bequemen mittleren Lage zu beobachten und zu entwickeln.
Wenn die Stimme dort frei schwingt, kann diese Koordination später auf andere Tonbereiche übertragen werden.
Den Unterkiefer rhythmisch bewegen.
Vielleicht hast Du das schon einmal gesehen:
Ein Sänger hält einen Ton und bewegt dabei den Kiefer schnell auf und ab.
Das erzeugt zwar eine hörbare Schwankung.
Aber es ist nicht dasselbe wie ein natürliches Vibrato.
Auch ein rhythmisches „Pumpen“ mit dem Bauch ist keine sinnvolle Abkürzung.
Wenn Du Vibrato üben möchtest, sollte Deine äußere Bewegung eher kleiner werden, nicht größer.
Das Ziel ist eine feine innere Koordination.
Du musst nicht täglich 30 Minuten Vibrato trainieren.
Im Gegenteil.
Wenn Du Deine Stimme bereits regulär trainierst, ist es sinnvoller, Vibrato in die allgemeine Stimmentwicklung zu integrieren.
Zum Beispiel:
Das Vibrato entwickelt sich häufig eher als Resultat einer guten Gesamtkoordination als durch isoliertes „Vibrato-Training“.
Wenn Du bereits etwas Gesangserfahrung hast, kannst Du beispielsweise Folgendes ausprobieren:
Singe einen bequemen Ton auf „Ah“.
Halte ihn ohne Druck.
Lass den Ton einige Sekunden möglichst ruhig stehen.
Singe kleine, sehr sanfte Tonbewegungen.
Verbinde mehrere Töne miteinander, ohne den Hals festzuhalten.
Singe wieder einen gehaltenen Ton.
Beobachte, ob sich die Stimme jetzt freier anfühlt.
Der entscheidende Punkt:
Du musst das Vibrato nicht erzwingen.
Wenn sich eine natürliche Schwingung entwickelt, beobachte sie zunächst einfach.
Dann lohnt es sich, das nicht isoliert zu betrachten.
Ein auffällig schnelles oder langsames Vibrato kann verschiedene Ursachen haben. Entscheidend sind unter anderem Stimmtechnik, muskuläre Spannung, Atem-Stimm-Koordination und individuelle physiologische Unterschiede.
Deshalb wäre es unseriös, anhand einer einzigen Beschreibung zu sagen:
„Dein Vibrato ist zu schnell, deshalb musst Du Übung X machen.“
Gerade beim Vibrato ist eine individuelle Beurteilung durch eine erfahrene Gesangslehrerin oder einen erfahrenen Gesangslehrer oft deutlich sinnvoller.
Vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis:
Du kannst Vibrato nicht immer schneller erzwingen, indem Du mehr Vibratoübungen machst.
Wenn die stimmliche Grundlage noch nicht frei ist, kann zusätzliches „Vibrato-Training“ sogar dazu führen, dass Du Dir ungünstige Bewegungsmuster angewöhnt.
Deshalb:
Erst Freiheit. Dann Feinsteuerung.
Das ist im Gesang häufig der wesentlich sinnvollere Weg.
Ja, Vibrato kann man lernen und üben.
Aber ein natürliches Vibrato entsteht normalerweise nicht dadurch, dass Du Deinen Ton bewusst rhythmisch nach oben und unten bewegst.
Viel sinnvoller ist es, die Voraussetzungen für ein freies Vibrato zu entwickeln:
Beim klassischen Gesang ist ein gut integriertes Vibrato häufig ein wesentlicher Bestandteil des Klangideals. Beim Popgesang kann dagegen ein gerader Ton ebenso wichtig sein, während Vibrato gezielt als musikalischer Effekt eingesetzt wird.
Und vielleicht ist das Schönste am Vibrato:
Du musst nicht unbedingt lernen, es zu machen.
Du darfst zunächst lernen, es nicht zu verhindern.
Denn wenn die Stimme frei, gut koordiniert und beweglich wird, kann sich das kleine Schwingen manchmal erstaunlich organisch entwickeln.
Und dann merkst Du plötzlich:
Da ist es.
Nicht gemacht.
Nicht gewackelt.
Einfach gesungen. 🎶
Jetzt 100% GRATIS Video Tutorial anfordern: